Vor einiger Zeit gab es grössere Unruhen, da Apple die Google Voice Applikation nicht im AppStore aufnehmen wollte resp. diese nach kurzer Zeit wieder entfernt hat. Dabei gingen Gerüchte um, dass AT&T bei den Kontrollen einer App involviert sei und ggf. sagt, welche App “erlaubt” sei.
Vor einigen Tag hat Apple nun auch offiziell der FCC geantwortet, während AT&T früher antwortete und versicherte, dass sie keinen Einfluss auf die Prüfverfahren hätten.
Apple habe die Applikation von Google nicht abgelehnt, sondern prüfe diese immer noch. Denn das wichtigste sei, dass das “charakteristische Bedienerlebnis” eines iPhone erhalten bleibt – man bedenke, bei einem iPhone sind Telefon, SMS, E-Mail und Konsorten eng miteinander verknüpft, was das iPhone eben auch so beliebt macht. Und eine Applikation wie diese von Google Voice dringt überall ein und sollte, wenn, auch die gleichen komfortablen Bedienungen zu lassen.
Ebenfalls sei noch zu prüfen, wie genau Google mit den Adressbüchern der User umgeht. Denn diese werden direkt vom iPhone zu Google hochgeladen, wenn die Applikation eingesetzt würde. Dies ist natürlich ein sehr kritischer Punkt in Sachen Datenschutz.
Auch Apple schreibt dass AT&T keinen Einfluss auf die Prüfungen von Apps haben. Einzig bei Applikationen, welche eine VoIP Funktion haben, muss Apple bei AT&T um Erlaubnis fragen, dies sei im Vertag zwischen beiden Parteien so festgelegt.
Ganz nebenbei erwähnt: Apple erhält im Durchschnitt rund 8500 neue Apps und Updates pro Woche. Jede Applikation wird von vorne bis hinten überprüft und muss durch 2 Mitglieder der Prüfkommission abgesegnet werden.
Den original Brief kann man hier nachlesen.