Es ist nichts neues in Vista aber ich habe den Befehl subst.exe erst jetzt das erste mal benötigt. Ich spreche von der Möglichkeit ganze Ordner im Windows Filesystem als einen virtuellen Ordner darstellen zu lassen! Hat man zum Beispiel komplizierte Ordnerstrukturen, kann man tief darin einen Link zu einem virtuellen Laufwerk setzen.
Oder möchte man ein paar einfache Dinge teste mit einem Script und hat kein externes Laufwerk zur Hand, so setzt man sich einfach ein virtuelles Laufwerk auf irgend einen beliebigen Ordner und schon hat man das Problem gelöst.
Aber das Tool hat nicht nur Vorteile, es gibt noch ein paar dumme Nachteile:
- Die Laufwerksbezeichnung wird nicht wirklich strikt unterschieden. Im dümmsten Fall hat man im Explorer zwei identische Laufwerke die sich nur noch durch den Buchstaben unterscheiden…
- Windows kapiert die neuen Laufwerke nicht richtig – so kann es passieren, dass bei einem zusätzlichen USB Gerät auf einmal den gleichen Buchstaben erhält wie schon vergeben. Ergebnis: das USB Gerät ist angeschlossen, erkannt, aber einfach ohne Buchstabe.
Es gibt aber ein sehr nützliches Tool namens USBDLM von Uwe Sieber, dass genau dieses Problem behebt.
Das schöne an diesem Tool ist, dass es nach der Installation ohne weitere Konfiguration selber schaut, dass neu eingebundene Laufwerke nicht auf bereits bestehenden Laufwerken gemappt werden…. nur wieso kann Windows nicht selber?! Naja egal…
Also wie werden nun Ordner als virtuelle Laufwerke gemappt? Ich nehme als Test einen Ordner den ich unter C:\laufwerk_f erstellt habe, wie der Name schon sagt, soll das später mein neues Laufwerk F: sein.
Nun startet eine Windows Shell – anders auch cmd genannt und tippt mal subst /?.
Jetzt mit dem Befehl subst f: c:\laufwerk_f hängen wir ein virtuelles Laufwerk F: ein, welches auf C:\laufwerk_f zeigt.
Auch wenn wir nun nachschauen, haben wir ein neues Laufwerk vor zufinden.
Benötigen wir das Laufwerk nicht mehr, löschen wir dieses wieder mit subst f: /d.